St. Seb. Schützenverein Düsseldorf 1316 e.V.

Stephanie von
Hohenzollern-Gedenktag


„Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“

 

Bericht: Sigrid Nelsen
Bilder: Sabine Hanna

 

Nach 3-jähriger, coronabedingter Pause, war die Freude bei den St. Sebastianus Schützen von 1316 riesengroß, endlich wieder den Gedenktag zu Ehren der Prinzessin Stephanie von Hohenzollern-Sigmaringen begehen und feiern zu dürfen.

Der Vorstand und die Schützenkameraden trafen sich am Sonntag, den 8.5.2022, bereits früh im Hofgarten und legten einen Blumenkranz an der Stephanie-Stele nieder. Das Denkmal der Prinzessin befindet sich im Hofgarten, direkt an der Reitallee, nahe des Schloss Jägerhof, wo die Prinzessin einige Jugendjahre verbrachte, bevor sie Königin von Portugal wurde.

Nach der Kranzniederlegung marschierten der Vorstand und die Kameraden zum Festgottesdienst in der Basilika Sankt Lambertus. Der Gottesdienst wurde von Stadtdechant Frank Heidkamp zelebriert. Nach dem Gottesdienst trat das Regiment zum Abschreiten der Front durch den Vorstand, Schützenkönig und die Ehrengäste ein. Danach erfolgte der kurze Marsch zum Henkelsaal.

 

Dort begrüßte Lothar Inden die Kameraden und die Ehrengäste, darunter Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, den amtierenden Regimentskönig André Dornbusch, den Gästekönig Klaus Klar (Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn AG), den Jungschützenkönig Johnny Calero Gascon und die Pagenkönigin Lena Scharein sowie weitere Ehrengäste.

In seiner Ansprache stellte Lothar Inden fest, dass die Corona Pandemie die Betroffenen in verschiedener Art und Weise berührt hat. Für einige war es ein heilsamer Prozess. Sie konnten sich besinnen auf das, was im Leben wirklich zählt, wie zum Beispiel Gesundheit, Liebe, Freundschaft und Kameradschaft. Für andere war es eine sehr schwere und einsame Zeit, insbesondere für die, die krank waren, den Verlust eines geliebten Menschen verschmerzen mussten oder deren Existenz gefährdet wurde.

Diese schweren Zeiten haben aber auch gezeigt, dass der Wunsch nach Gemeinschaft immer größer wird. Es ist wichtig, Humanität zu leben, was gerade z.B. im Ukraine Krieg an hoher Bedeutung gewinnt. Soziales Engagement zu bemerken und zu belobigen, Toleranz, Solidarität und Uneigennützigkeit zu zeigen, das ist auch den Schützen wichtig. Die stolze Summe von 11.080 € wurde in der letzten Generalversammlung für die Opfer der Flutkatastrophe gespendet und am Stephanientag wurde ebenfalls gesammelt. Am Ende der Veranstaltung konnte ein Scheck in Höhe von 8000 € an den Oberbürgermeister Stefan Keller überreicht werden. Diese Spende wird ausschließlich für geflüchtete Menschen aus der Ukraine verwendet, die in Düsseldorf angekommen sind und denen das Nötigste fehlt.

 

Im Anschluss wurden durch Schützenchef Lothar Inden und Oberst Ernst-Toni Kreuels hochrangige Kameraden geehrt.

Der komplette Bericht ist unter der Rubrik „Stephanientag/Nachlese“ zu finden.